Hier Tipps & Infos zu:

1. Matratzen
2. Lattenroste
3. Wasserbetten
4. Zudecken & Kissen
1. Matratzen

Für eine wirkungsvolle Regeneration der Wirbelsäule und der Bandscheiben muss das Bettsystem die physiologische Form der Wirbelsäule (Doppel-S) individuell unterstützen. Eine gute Matratze passt sich dem Körper auch bei wechselnden Schlafpositionen an und stützt ihn gleichzeitig ab. Schwerere Körperpartien wie Schultern und Hüfte müssen tiefer einsinken können.
Zu weiche oder durchgelegene Matratze

30 bis 50 mal ändert man im Schlaf die Haltung. Durch eine zu weiche oder durchgelegene Matratze reduziert sich die notwendige Lageveränderung. Die gewünschte Regenerierung von Wirbelsäule, Bandscheibe und Muskulatur wird nicht erreicht. Die Wirbelsäule hängt durch wie in eine Hängematte.
Zu harte Unterlage

Ist die Schlafunterlage zu hart, fühlt man sich oft am morgen wie gerädert. Die Wirbelsäule wird verkrampft und verbogen. In Seitenlage werden Schultern und Becken nach oben gedrückt. Trotzdem hält sich noch immer die Vorstellung je härter eine Matratze ist um so gesünder ist sie auch. Fachleute wissen heute, dass gerade eine zu harte Matratze der Wirbelsäule eine folgenschwere Fehllage aufzwingt. Die Wirbelsäule muss auch in Ruhelage ihre natürliche S-Form beibehalten damit der Körper richtig entspannt. Nicht die Wirbelsäule soll sich der Unterlage anpassen, sondern umgekehrt.
Körpergerechte Unterlage
Die einzelnen Körperpartien werden optimal gestützt. Schultern und Hüfte können in Seitenlage stärker einsinken. In der anatomisch richtigen Ruhelage werden Wirbelsäule und Rumpfmuskulatur entspannt. Die leicht S-förmige Wirbelsäule muss dazu in ihrer natürlichen Form gestützt und unterstützt werden. Diese Kriterien werden von unseren Matratzen erfüllt.
Wir empfehlen in jedem Fall, eine Liegeprobe zu machen. Nur so können Sie feststellen, auf welcher Matratze Sie sich wohlfühlen.
Punktelastizität

... darunter versteht man, dass die Matratze nur dort nachgeben soll, wo sie belastet wird, nicht aber in einem weiteren Umfeld. Eine gute Matratze schmiegt sich an die Körperform an und unterstützt den gesamten Körper gleichmäßig. Bei Matratzen ist trotz verschiedener Aufbauarten die Punktelastizität der Angelpunkt. Die Matratze sollte Becken, Schultern, Ellenbogen und Knien nachgeben und gleichzeitig alle Hohlräume gut ausfüllen und stützen.
Schwingverhalten

Die Matratze soll nach allen Bewegungen nur kurz nachwippen, so dass der Schläfer seine Körperhaltung nicht aktiv stabilisieren muss. Dies ist wichtig, da wir nachts die Schlafstellung 30-50 mal ändern. Um so weniger Nachschwingungen die Matratze hat, desto besser und komfortabler.
Feuchtigkeitsregulierung
Cirka 0,5 bis 1 Liter Flüssigkeit, Schlacken, Salze und Gifte werden jede Nacht durch die Haut verdunstet und gelangen so zum Teil in Matratze und Bettbezug. Diese Feuchtigkeit muss rasch an die Raumluft abtransportiert werden, um ein angenehmes Bettklima aufrecht zu erhalten. Ein zu feuchtes Bettklima bereitet nicht nur ein unangenehmes Gefühl, es begünstigt auch Rheuma. Die Matratze darf daher kein übermäßiges Schwitzen provozieren und muss die entstehende Körperfeuchtigkeit vom
Körper wegführen und so ein angenehm trockenes Schlafklima vermitteln.
Gebrauchsdauer

... einer guten Matratze ist auf ca. 8-10 Jahre ausgelegt. Gegen eine längere Nutzung sprechen im wesentlichen hygienische Gründe, aber auch der Schlafkomfort, der mit zunehmender Gebrauchsdauer abnimmt, da auch die besten Polstermaterialien mit der Zeit ermüden.
Eine Matratze ist keine Anschaffung fürs Leben –
Ihrem Rücken, der Gesundheit und Hygiene zuliebe!
2. Lattenroste

Nach wie vor glauben viele Menschen, es wäre gesund hart zu schlafen. Nicht selten liegt deshalb zwischen Matratze und Lattenrost ein Brett. Ein schwerwiegender Fehler, der schnell zu Rückenproblemen führen kann. 
Grundsätzlich bestehen unsere Lattenroste aus einem stabilen Holzrahmen aus 5-fach verleimten Buchenschichtholz und mind. 28 elastischen Federholzleisten. Diese Querleisten sind in Spezialgelenken aus Kautschuk gelagert. Ein Mittelgurt dient zur Erhöhung der Punktbelastbarkeit und Gewichtsverteilung. Im Mittelbereich kann der Härtegrad des Lattenrostes durch Schiebeelemente individuell eingestellt werden. 
Starre oder nicht verstellbar Lattenroste erfüllen für viele Menschen ihren Zweck als Unterfederung. Sie verzichten hiermit auf eine individuelle Anpassung im Kopf- und Beinbereich. Dennoch bieten starre Rahmen mit einer Anzahl von 28 bis zu 46 Leisten optimale Liegeeigenschaften und sind für alle Matratzentypen geeignet Wesentlich mehr Komfort und individuelle Anpassungsmöglichkeiten bieten so genannte verstellbare Lattenroste. Bei ihnen können sowohl das Kopfteil als auch das Fußteil in der Höhe individuell eingestellt werden. Ein zusätzlicher Komfort bietet die sog. Schulterkomfortzone. Hierbei ist die Unterfederung im Schulterbereich etwas weicher und die Schultern können dadurch besser einsinken. Dies ist vor allem für Seitenschläfer von großem Vorteil. Den höchstmöglichen Komfort bieten motorisch verstellbare Lattenroste oder Motorrahmen. Hier kann das Kopf- und Fußteil per Bedienteil motorisch verstellt werden. Hochwertige Motorrahmen haben eine sog. Netzfreischaltung (d.h. völlige Stromfreiheit während des Schlafes). Durch die stufenlosen Einstellmöglichkeiten stellt diese Unterfederung die ideale Lösung für den komfortbewussten Menschen dar.
3. Wasserbetten

Die einzigartige Anpassungsfähigkeit des Wasserbettes ermöglicht ein optimales Liegen. Der Körper wird vollkommen unterstützt, so dass die Wirbelsäule und Bandscheiben komplett entlastet werden.
Durch die gleichmäßige Verteilung des Auflagendrucks sowie dem sehr geringen Gegendruck beim Wasserbett verändert man seine Schlafposition nur etwa ein Drittel so häufig wie auf einer herkömmlichen Matratze. Dadurch wird er Schlaf ruhiger und erholsamer.
Die Wärme des Wasserbettes wirkt entspannend auf die Muskulatur und den Kreislauf und kann Muskelschmerzen, Rheuma oder ähnliche Beschwerden lindern. Die Einschlafzeit verkürzt sich, da der Körper das Bett nicht aufwärmen muss. Besonders in der kalten Jahreszeit wird es als sehr angenehm empfunden, sich in ein warmes Bett zu legen.

Ab einer Breite von 180 cm empfehlen wir unser Dual-System, das aus zwei einzelnen Wassermatratzen und zwei Heizsystemen besteht. Alle Softside-Wasserbetten passen in vorhandene Bettgestelle. Sog. freistehende Wasserbetten benötigen gar kein Bettgestell; der Schaumstoffrahmen bei dieser Ausführung holzverstärkt, um die nötige Stabilität zu erreichen.

Alle Bestandteile der Geska-Wasserbetten sind optimal aufeinander abgestimmt. Es kommen ausschließlich geprüfte Materialien zum Einsatz, die sich bereits seit mehreren Jahrzehnten bewährt haben. Auf die Schweißtechnik unserer Wasserkerne gewähren wir 5 Jahre Garantie, auf die Heizelemente 2 Jahre.
4. Zudecken & Kissen

Beim Kauf der richtigen Zudecke geht es zunächst darum die individuell geforderten Eigenschaften herauszufinden. Man sollte sich z.B. folgende Fragen stellen:
- Frieren Sie nachts leicht oder neigen Sie eher zum Schwitzen?
- Haben Sie lieber eine leichte Zudecke oder soll das Bett ruhig etwas schwerer auf Ihnen liegen?
- Welche Körpergröße haben Sie? (ab 180 cm empfehlen wir das Komfortmaß 155 x 220 cm)
- Schlafen Sie auf einer herkömmlichen Matratze oder im Wasserbett?
- Wird Ihr Schlafzimmer im Winter beheizt oder schlafen Sie gerne in kalten Räumen?

Eine falsche Kopfstellung beim Schlafen belastet den Nacken- und Schulterbereich und kann Schmerzen und Verspannungen hervorrufen. Das Kopfkissen soll die natürliche Form des Nackens spannungsfrei unterstützen und ein behagliches Schlafgefühl vermitteln.

Ähnlich wie bei der Zudecke muss man sich auch beim Kauf eines neuen Kopfkissens genau überlegen, welche individuellen Anforderungen man an dieses Kissen stellt. Folgende Punkte sollten berücksichtigt werden:

- Bestehen bereits Nackenprobleme bzw. Verspannungen im Nackenbereich?
- Leiden Sie häufig unter Kopfschmerzen?
- Schlafen Sie lieber hoch oder flach?
- Bevorzugen Sie eine weiche Kopfunterlage, die Sie zusammen knuddeln können?
- Sind Sie Rücken-, Seiten- oder Bauchschläfer?
- Schwitzen Sie leicht?
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